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Textfeld: Schengen ist eine von 116 Gemeinden im Großherzogtum Luxemburg 
und gehört zum Kanton Remich. Der Ort Schengen ist ein kleineres 
Winzerdorf an der Mosel im Großherzogtum Luxemburg. Der Ort ist 
Hauptort der Gemeinde, welche früher Remerschen hieß und zum
3. September 2006 wegen des hier unterzeichneten Schengener 
Abkommens in „Schengen“ umbenannt wurde. Der Ort liegt unmittelbar an dem von 
Deutschland (Saarland), Frankreich und Luxemburg gebildeten Dreiländereck, 
gegenüber der deutschen Gemeinde Perl, die auf der anderen Seite der Mosel liegt, 
sowie dem französischen Apach.

Schengener Abkommen 
Schengen wurde zum Synonym für einen Raum ohne Grenzkontrollen, als am 14. Juni 1985
fünf EU-Mitgliedstaaten auf einem Moselschiff in der Nähe dieses Ortes das Schengener 
Übereinkommen unterzeichneten, das den Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen 
und die Einführung des freien Personen- und Warenverkehrs vorsieht. Am Flussufer des Ortes 
erinnert ein Denkmal an die Unterzeichnung des Vertrages. Das Schengener Abkommen und weitere Übereinkommen zur Durchführung des Vorhabens bilden den so genannten „Schengen-Besitzstand“. 
Das Schengener Abkommen trat am 26. März 1995 in Kraft und gilt wie die Einführung der 
gemeinsamen Währung Euro am 1.1.2002 als Meilenstein im Europäischen Prozess.

Ein Visum (im Deutschen früher auch Sichtvermerk bzw. Ein- oder Ausreiseerlaubnis) 
bezeichnet einen amtlichen Vermerk, der für das Überschreiten einer Landesgrenze des
 ausstellenden Staates erforderlich ist. In den meisten Fällen wird das Visum als Einreisevisum 
ausgestellt, manche Staaten verlangen auch ein Ausreisevisum oder ein Visum für Reisen 
innerhalb des Landes. Das Visum kann abhängig von der Rechtsordnung des Ausstellerstaates 
auch die eigentliche Erlaubnis zum Grenzübertritt oder zum Aufenthalt im ausstellenden Staat 
bereits mit enthalten. Ebenso bestimmt die Rechtsordnung des Ausstellerstaates, welche Behörde
das Visum erteilt. Zuständige Stelle für die Erteilung von Einreisevisa ist zumeist das Konsulat
bzw. die konsularische Abteilung der Botschaft des jeweiligen Landes. Die Erteilung an einer
Grenzübergangsstelle ist in einigen Staaten nur ausnahmsweise zulässig, während sie in anderen
Staaten den Regelfall darstellt. Regelmäßig wird ein Visum in einem Pass oder Passersatz des 
Reisenden angebracht, in bestimmten Fallgruppen und Staaten aber auch auf einem besonderen 
Blatt erteilt. Der Begriff Visum (Pluralform Visa oder Visen) stammt aus dem Lateinischen
(„Das Gesehene“). Da im Englischen die Singularform visa lautet, ist die grammatisch falsche 
Singularform Visa umgangssprachlich auch im Deutschen zu finden.

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